Elements – die Vernissage

Poster

Vielen Dank an Dagmar Martin für diesen wunderbaren Beitrag und an Carmen Palma für die stimmungsvollen Eröffnungsfotos.

Hochschwanger im Sommer, da ist man versucht, die Zahl der täglichen Aktivitäten gegen Null tendieren zu lassen. Aber für „Elements“, die gemeinschaftliche Ausstellung der Fotografin Simone Naumann und der Formgeberin und Goldschmiedin Sigrid Wagner musste ich einfach eine Ausnahme machen.
Das Geranienhaus im Nymphenburger Schlosspark, mit viel Patina und leicht in die Jahre gekommen, gehört sicher zu den schönsten und lässigsten Orten Münchens, an denen man schöne Dinge ausstellen kann. Die beiden Künstlerinnen hatten dort, zur Einstimmung auf die Ausstellung „Elements“, eine Vernissage mit Stil und Charme, Erdbeerbowle und Prosecco organisiert.
Viele Freunde, Bekannte, Geschäftspartner, Kunstschaffende und zufällig vorbeischlendernde Touristen bildeten draußen wie drinnen eine angeregt plaudernde Mischung, die mehr einer großen unbeschwerte Sommerparty denn einem angestrengten Kulturevent glich.
Die faszinierende Kombination von Schmuck und Fotografie hatte trotz Münchener Filmfest, Fußball EM und großer Hitze eine ganze Menge interessierter Menschen in den angenehm schattigen Nymphenburger Schlosspark gelockt.
Der sehr schlicht gehaltene Innenraum des Geranienhauses mit dem massivem dunklem Steinboden und grob verputzten weißen Wänden gab dem ausgestellten Schmuck und den Fotografien einen wunderbaren Rahmen. Bei solchen Gelegenheiten bedauere ich regelmäßig, nicht unglaublich wohlhabend zu sein und alles kaufen zu können, was mir gefällt.
Denn der Schmuck glänzte durch hochwertige und liebevolle Verarbeitung, schlichtes Design und klare Formen, so wie ich persönlich Schmuck mag. „Bitte packen Sie mal alles ein und schicken Sie die Rechung an mein Büro“ Na ja man wird doch noch träumen dürfen.
Fotografien von Simone Naumann, ein weiterer Traum meinerseits, die Oper von Oslo, innen wie außen, der kleine Fußballer, die etwas anderen Blicke auf München und noch viele mehr. Simone Naumann zeigte eine kleine aber feine Auswahl ihres Schaffens der letzten Jahre.
Von allen darstellenden Künsten kann ich mit der Kunstform Fotografie am meisten anfangen, sie zeigt in der Regel ein Abbild der Realität und lässt dennoch Platz zur Interpretation. Simone Naumanns Bilder entsprechen damit vollkommen meinen Vorstellungen.
Lebensnah, behutsam, immer nah am Objekt, nie kitschig oder niedlich, wenn ich könnte, hätte ich zu Hause nur noch Naumanns an den Wänden hängen.
Trotz Kugelbauch, Alkoholkarenz und Außentemperaturen von 26°C war ich in dieser Sommernacht erst gegen Mitternacht zu Hause. Ein letzter Ausflug vor der Ankunft des neuen Erdenbürgers. Einer, der sich wirklich gelohnt hat.
Dagmar Martin

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ein Kommentar

  1. […] Rolle der Mensch im Raum einnehmen kann. Dazu gab es im Juni dieses Jahres die Ausstellung „Elements“ in München. “Components”, natürlich, ist ein sehr schönes Projekt. Es freut mich […]

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